Palmen im Steirischen Hügelwiesenland

Das Rogner Bad Blumau orientiert sich seit seinem Bestehen an der Philosophie von Friedensreich Hundertwasser: „Ein Leben im Einklang mit der Natur“. Der Natur das zurückgeben, was wir ihr durch das Bauen wegnehmen. Im Rogner Bad Blumau wachsen Bäume und Sträucher auf den Dächern. Aber auch Palmen schmücken in der warmen Jahreszeit unser Areal.

„Der Klimawandel beschäftigt mich schon seit längerer Zeit. Und diesem Phänomen nur tatenlos zuzusehen, ist und war für mich immer zu wenig. Der Entschluss, mit Friedensreich Hundertwasser das Rogner Bad Blumau zu realisieren, war seinerzeit der erste Schritt in die richtige Richtung. Der zweite entscheidende Schritt, war ein Geothermiewerk zu errichten. Angesichts der hitzigen, weltweit geführten Klimaschutzdiskussionen können wir ein ruhiges Umweltgewissen haben.“
KR Robert Rogner, Gründer und Eigentümer

© Rogner Bad Blumau

Nutzung natürlicher Ressourcen in der hauseigenen Geothermieanlage

Im Osten von Bad Blumau steht eine europaweit einzigartige Anlage: Hier wird aus einer Bohrung innovativ Strom, Wärme und natürliches CO2 aus dem Erdmantel gewonnen.

Vulkania® Heilquelle – mit der Kraft der Erde
Das 107°C heiße Wasser der Vulkania® Heilquelle wird zunächst zur Stromerzeugung genutzt, danach fließt es zur Energiezentrale, wo sich die Wärmetauscher des Rogner Bad Blumau befinden, anschließend fließt das Wasser weiter zur Bohrung 1, wo es wieder in die Erde injiziert wird.

Natürliches Kohlendioxid (CO2)
Im Laufe der Jahrtausende wurde das Vulkania® Heilwasser mit der natürlichen Kohlensäure angereichert. In der Geothermieanlage werden durch ein spezielles Verfahren in einer Stunde 1,1 Tonnen CO2 erzeugt. Im Rogner Bad Blumau wird das CO2 in der Badewasseraufbereitung zur pH-Wert Regulierung verwendet. Der Rest wird an verschiedene Industriezweige, wie die Getränkebranche verkauft.

Grüner Strom
Die autarke Stromerzeugung der Therme Rogner Bad Blumau ist seit 10. August 2001 in Betrieb. Aus heißem Vulkania-Wasser wird Dampf erzeugt, der eine Turbine antreibt, mit der wiederum ein Generator betrieben wird. So werden in einer Stunde rund 190 KW Strom (im Jahresdurchschnitt) produziert.

Emissionsfreies Heizen
Die geothermische Beheizung der gesamten Anlage des Rogner Bad Blumau (Hotel, Thermenbecken etc.) erfolgt seit 31. Dezember 2000. Nach der Stromerzeugung hat das Vulkania®-Wasser noch 85 Grad. Dies reicht noch immer aus, um selbst bei einer Außentemperatur von minus 20 Grad die gesamte Anlage des Rogner Bad Blumau zu beheizen. Umgerechnet entspricht dies in der kalten Jahreszeit einer Energieersparnis von rund 6.800 Liter Heizöl pro Tag! Durch die geothermische Beheizung werden der Umwelt somit 4.500 Tonnen an Treibhausgasen erspart. Das hat denselben Klimaschutzeffekt wie rund 2.700 PKW jährlich weniger auf der Straße.

Die Geothermieanlage in Bad Blumau gilt als Vorzeigeprojekt – nicht nur europa- sondern weltweit. Mit der sinnvollen und umweltschonenden Energienutzung wird eine Vorreiterrolle für Umweltbewusstsein und Klimaschutz eingenommen.

 

Aber was hat es mit den Palmen auf sich?

Palme zu Ehren von Ornella Muti
KR Robert Rogners großer Verdienst ist das Außergewöhnliche, das ideenreiche und beseelte Errichten von Bauwerken, die von Menschen gern besucht werden. Mit insgesamt 235 Zimmern in einem exklusiven Ambiente sowie einer Fülle an Wellnesseinrichtungen und verschiedensten medizinischen Therapien errichtet er 1995 die „Lotustherme“ im ungarischen Hévíz. Anlässlich der Eröffnung der Hotelanlage erhält Rogner Besuch von Ornella Muti. Ihr zu Ehren widmet er eine wunderschöne Palme im Garten der Lotustherme.

Palmen © Rogner Bad Blumau

Rogners Palmengarten im Zentrum von Tirana
Albanien ist im Jahr 1995 in seiner Entwicklung bestenfalls auf der Stufe von 1900. Niemand will verstehen, als sich Robert Rogner zum Bau des Rogner Hotel Tirana auf einer Schafwiese in Tirana entscheidet. Noch während des Baus, wurden etwa 120 albanische MitarbeiterInnen in österreichischen Hotelfachschulen auf ihre zukünftigen Jobs im Hotel vorbereitet. Schließlich ist der Komplex fertiggestellt und die Freude darüber im ganzen Land riesengroß. Feste werden gefeiert und Robert Rogner wird in einem Interview für internationale Medien als Freund Albaniens tituliert. Und die Wirtschaftlichkeit des Hotels? Es entpuppt sich als Volltreffer.

Ein Hotel im Zentrum von Wirtschaft, Politik und Gastfreundschaft. Die erste Adresse der Stadt. Das Herzstück der Anlage ist ein prachtvoller mediterraner Garten, der zur Erholung und Entspannung einlädt. Zahlreiche Palmen und andere wundervolle mediterrane Pflanzen machen das Hotel zu einer grünen Oase mitten im lebhaften Zentrum Tiranas. Aber auch in seinem Rogner Bad Blumau hat KR Robert Rogner Palmen gepflanzt. Die Palmen sind somit Symbol für den Klimawandel. Sie wachsen und gedeihen in der Steiermark. Noch brauchen Sie Winterschutz, aber wie lange noch?

 

Palmen im Steirischen Hügelwiesenland

„Der Klimawandel und Meister Hundertwasser, der heuer 90 Jahre alt geworden wäre, brachten mich auf die Idee, mit Palmen das Symbol des Südens und des Meeres in das Rogner Bad Blumau zu holen. Vom Rogner Bad Blumau bis ans nächste Meer, die Adria, sind es ca. 500 Kilometer, hin und zurück also 1.000 Kilometer. Um die Sehnsucht nach dem Süden zu stillen, bietet das Rogner Bad Blumau das sauberste Meer – die Vulkania® Quelle aus dem Urmeer – vereint mit dem Symbol des Südens, den Palmen.“
KR Robert Rogner, Gründer und Eigentümer
 

 

Palmen © Rogner Bad Blumau

Wie unsere Palmen überwintern…

Um unsere Palmen, die in der warmen Jahreszeit unser Areal schmücken zu überwintern, sind diese in unserem selbst gebauten „Palmenhaus“ untergebracht. Dieses besteht aus einem Baugerüst, welches von unseren fleißigen MitarbeiterInnen der Technik & Gärtnerei mit Folie eingewickelt wurde, um somit die Palmen vor Kälte zu schützen. Durch Ventilatoren wird warme Luft nach draußen geblasen und somit unser „Palmenhaus“ ohne Mehraufwand beheizt.

Unsere MitarbeiterInnen kontrollieren während der Winterzeit regelmäßig die Wärme im „Palmenhaus“. Die Temperatur im Winter wird konstant zwischen 5°C – 10°C gehalten um somit perfekte Bedingungen für unsere Palmen zu schaffen. Die benötigte Energie wird durch unsere Geothermieanlage erzeugt. Bevor die Vulkania® Heilquelle aber für Badefreuden sorgt wird Sie zum Heizen der gesamten Anlage genutzt. Auch ein Drittel unseres Strombedarfs wird damit abgedeckt. Die Stromerzeugung ist seit 10. August 2001 in Betrieb. Die Anlage funktioniert nach dem ORC Prinzip (Organic Rankine Cycle Prinzip). Das heißt, aus heißem Wasser wird mit Hilfe eines Treibmittels, das einen sehr niedrigen Siedepunkt hat, Dampf erzeugt und dieser treibt dann eine Turbine an und die wiederum den Generator. In einer Stunde wird rund 190 KW Strom (Jahresdurchschnitt) produziert. Diese Wärme wird im Sinne eines nachhaltigen Kreislaufs auch für die Beheizung vom „Palmenhaus“ genutzt.

 

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