OsterzEIt im Rogner Bad Blumau

Können Sie sich noch erinnern? – Wie neugierig Sie am Fenster standen und in den Garten blickten, in der Hoffnung Sie würden den Osterhasen beim Verstecken Ihres Osternesterl und Schokolade ertappen? So  haben viele Menschen „Ostern“ in Ihrer Kindheit erlebt.

Haben Sie sich eigentlich schon mal Gedanken gemacht, welche Bedeutung Ostern hat?
Die Fastenzeit beginnt mit Aschermittwoch und endet am Karsamstag, dies dauert 40 Tage. Im Christentum galt dies als Verzicht auf Liebgewonnenes und soll an das Volk Israel in Ägypten aber auch an die Zeit, die Jesus in der Wüste verbracht haben soll, erinnern. Heutzutage nimmt man es mit dem Fasten nicht mehr so genau, viele nehmen sich vor auf Süßes, Soziale Medien wie z.B. Facebook und noch vieles mehr zu verzichten – oftmals bleibt dies nur ein Vorsatz. Zu Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu von den Toten, dies geschah am Ostersonntag. Damit zeigte er den Menschen, dass es noch ein Leben nach dem Tod gebe und dieser nicht das Ende, sondern der Anfang des ewigen Lebens bedeute. Seither ist das Osterfest eines der wichtigsten christlichen Feste. Das Wort „Ostern“ lässt sich auf „Eostre – eine Altgermanen-Göttin“ zurückleiten, deren Symbole ein Hase und ein Ei waren.

Warum werden Eier mit bunten Farben bemalt?
Damals durften die Menschen, in der Karwoche, keine Eier essen – die Hühner legten sie dennoch. Eier galten als ein kostbares Gut, dass auch als Zahlungsmittel verwendet und die übrigen, wurden gelagert und bemalt, um sie weihen zulassen und dann zu verspeisen.

Eier färben mit natürlichen Zutaten ganz ohne Chemie? – Geht das überhaupt?
Wir sagen Ja! 
Unser Küchenchef, Herr Johann Schuster, hat bei einem Workshop zum Thema Ei von Toni´s und dem Rogner Bad Blumau Interessierte in seine Geheimnisse über das natürliche Eierfärben verraten. Beliebt ist unter anderem das Färben mit roten Rüben, Kurkuma, Petersilie/Spinat, Heidelbeeren und den Schalen der roten Zwiebel. Es wurden aber nicht nur Eier gefärbt, sondern auch Leckeres in der Küche der „Gaumenfreuden“ gekocht. Wie zum Beispiel das „Schaumomlette“, eine süße Variante der klassischen Eierspeise. Sie braucht nur wenige Zutaten, wie Eier, Zucker und Vanillemark. Dazu passen frische Früchte der Saison. Rezepte und nähere Infos über den Workshop finden Sie auch bei den Teilnehmerinnen Verena vom Blog „Sweet & Lifestyle“ , Marion vom Blog „Bacon & Berries“, Lena von „Mein leckeres Leben„und Bernadette von „Einladung zum Essen“.

Im Rogner Bad Blumau wird ein großes Augenmerk auf hochwertige Zutaten, Rationalität und Nachhaltigkeit gelegt. Deshalb kommt das morgendliche Rührei auch nicht – so wie bei Vielen, angereichert mit Schlagobers aus großen Kanistern – bei uns wird jede Speise frisch zubereitet. Wir haben mit Toni´s Freilandeiern eine gute Lösung gefunden, um unseren Gästen ein frisches Bio- Ei in vielen köstlichen Variationen servieren zu können.

Aber wann feiern wir eigentlich Ostern und warum ist es nicht dasselbe Datum?
Im Christentum richtet man sich nach dem Mondkalender, der sich von Jahr zu Jahr ändert. Ostern wird demnach immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond zu Frühlingsbeginn gefeiert. Die Ostervorbereitungen beginnen meist schon in der Karwoche. Die Osterhasen zieren die Häuser und Gärten – auf Ostermärkten findet man die unterschiedlichsten und kunstvollsten Dekorationen aber auch Leckeres aus der Region.

Die beliebtesten Bräuche aus Österreich…
Die Palmweihe, bei der so genannte Palmbuschen mit farbenfrohen Bändern dekoriert und zur Kirche getragen werden. Oft werden in die Palmbuschen Palmkatzerl – Zweige mit Blüten von Weidenbäumen – und Buchsbaumzweige eingebunden. Besonders gerne tragen die Kinder diese Palmbuschen mit sich, diese symbolisieren Lebenskraft und den bunten Frühlingseinzug. Nach der Palmweihe und den feierlichen Palmprozessionen werden die Palmbuschen zu Hause aufgehängt, früher oft im Stall oder in anderen Gebäuden, um Segen für den beginnenden Frühling zu bringen. Das Ratschen zählt zum immateriellen Kulturerbe. Bis zum Karsamstag dürfen Kinder und Jugendlichen mit den Ratschen – speziellen hölzernen Instrumenten umherziehen und Süßigkeiten oder Münzen einsammeln. Nach dem Ratschen kommt für gewöhnlich das Weihfeuer-Tragen. Das geweihte Feuer wird von der Kirche aus von Haus zu Haus gebracht, um das Böse zu vertreiben, das Haus mit Licht und Wärme füllen. Den Karsamstag bei einem gemütlichen Osterfeuer ausklingen lassen, dessen Flammen das Erlöschen des Alten und die Wiedergeburt des Neuen symbolisiert. Oder am Tisch gemeinsam mit der Familie und Freunden sitzen, sich über Gott und die Welt unterhalten und die Köstlichkeiten der Osterjause genießen – Kinder beim „Eierpecken“ – ein Spiel bei dem zwei Personen mit einem hartgekochten Ei gegeneinander antreten. Ein Spieler beginnt und schlägt mit der Spitze seines Eies auf das Ei des Gegners. Gewonnen hat der Spieler, bei dem die Eierschale ganz geblieben ist – beobachten.

Ostern ist immer ein Erlebnis, dass niemand missen will…

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