Mostbaron auf Sommerfrische

Himmelblaue Urlaubsgrüße vom Mostbaron Distelberger aus dem Rogner Bad Blumau.


Hallo, ich bin’s, euer Mostbaron.

Für alle die mich noch nicht kennen, gestatten Mostbaron, Spezialist für echten Mostviertler Mostgenuss. Während in allen anderen Mostregionen Äpfel die tragende Rolle spielen, sind es im niederösterreichischen Mostviertel Birnen, die dem Most eine eigene Eleganz und Fruchtigkeit verleihen. Im größten geschlossenen Birnbaumgebiet Europas hat der Most eine große Vergangenheit. Dass er auch eine große Zukunft hat, dafür sorgen die Mostviertler Mostbarone: 20 Mostproduzenten, Edelbrenner, Gastronomen und Hoteliers.

Mostbaron kann man nicht einfach werden. Zum Mostbaron wird man ernannt. Denn Mostbaron zu sein, ist eine Frage des persönlichen Engagements. Wie in früheren Zeiten ein Adelstitel wird die Auszeichnung ‚Mostbaron’ verliehen. An ausgewählte Persönlichkeiten, die sich mit Leidenschaft für ihre Region und für den Most einsetzen, die stolz sind auf ihre Wurzeln, Traditionen pflegen und gleichzeitig Vorreiter und Pioniere der Mostkultur sind. Jährlich müssen Mostbarone aufs Neue unter Beweis stellen, dass sie des Titels würdig sind.

Mostbaron Distelberger auf Sommerfrische im Rogner Bad Blumau Mostbaron Distelberger auf Sommerfrische im Rogner Bad Blumau
Derzeit genieße ich gerade himmelblaue Urlaubsfreuden im Steirischen Hügelwiesenland
Nachdem ich ja sonst immer sehr beschäftigt bin, die besten Birnen für unseren köstlichen Most zu hegen und zu pflegen, gönne auch ich mir einmal eine Auszeit. Ich bin seit Montag 25. Juli im Steirischen Hügelwiesenland. Ich sag es euch, hier ist es wirklich traumhaft. Momentan ist das Wetter sehr wechselhaft. Das ist mir hier aber egal, denn im Rogner Bad Blumau ist es einfach schön. Egal, wie das Wetter ist. Am Abend genieße ich die solehaltige Vulkania® Heilquelle, diese sorgt für ein romantisches Badevergnügen unter freiem Himmel und ist ein einzigartiges Erlebnis.

 

Ich bin aber natürlich nicht mit leeren Händen gekommen. Meine liebsten Spezialitäten aus dem Mostviertel habe ich zum Genießen mitgebracht:

•    Dorschbirn
•    Schweizer Wasserbirne
•    Mostviertler Apfel- und Birnensenf
•    Senfkaviar Quitte Birne
•    Brous – Birnecuvee, der Sommermost
•    Preh – Birnencuvee, der elegante Speisenbegleiter
•    Exibatur – Birnencuvee, der kräftige Speisenbegleiter

 

Diese Mostviertler Gaumenfreuden gibt es derzeit im á la Steak carte Restaurant GenussReich – und ich sage euch, Nomen est Omen 🙂 – und in der SOMMERKUCH’L.

 

Fotos machen und VIP Thermenpackage gewinnen.

Mein neuer Lieblingsplatz ist in der SOMMERKUCH’L, im Schatten der Bäume. Dort bin ich zu finden. Ich freue mich, wenn ihr mit mir Fotos macht und das Rogner Bad Blumau auf Facebook mit @rognerbadblumau oder Instagram mit @rogner.bad.blumau markiert. Das schönste Foto gewinnt ein VIP Thermenpackage in einer exklusiven Most Edition. Das Gewinnspiel läuft bis 31. August 2016.

Mostbaron Distelberger auf Sommerfrische im Rogner Bad Blumau ©Rogner Bad Blumau

Ihr wollt mehr über die Mostbarone erfahren? Gerne erzähle ich euch mehr.

‚Diese Häuser hat der Most gebaut’, sagt man im Mostviertel. Und meint damit die prachtvollen Vierkanthöfe, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden, als der Most der Region Wohlstand brachte. Die erfolgreichen Bauern, die sich der Kultivierung des Mostes verschrieben, nannte der Volksmund ‚Mostbarone’. Tatsächlich waren es schon viel früher Adelige, die sich für die Birnbäume und den aus den Birnen gepressten Saft einsetzten.

So gab es im 12. Jahrhundert im Umfeld von Stift Seitenstetten ein adeliges Geschlecht, das den Birnbaum im Wappen trug und sich ‚von Birnbaum’ nannte. Schließlich hat der Birnbaum alle Vorzüge, die man sich von einem edlen Geschlecht wünscht: Kraftvoll verwurzelt im Boden, von alles überragender Gestalt, von großer Fruchtbarkeit und Langlebigkeit.
Das erste schriftliche Lob auf den Most stammt aus dem Jahr 1240 und geht auf den Minnesänger Neidhart von Reuenthal zurück. Seine erste Blütezeit erlebte der Mostviertler Most im 16. Jahrhundert, als Ritter Philipp Grünthaler bei Schloss Zeillern einen großen ‚Paumgarten’ anlegen ließ.

Auch Kaiserin Maria Theresia war der Most ein Anliegen: Sie verordnete die Anpflanzung von Streuobstbäumen im Gebiet des heutigen Mostviertels. Ihr Sohn und Nachfolger Joseph II. belohnte Landwirte mit einer silbernen Medaille, wenn sie über 100 Obstbäume setzten. Er ordnete auch an, bei jeder Hochzeit einige Obstbäume anzupflanzen. Die ältesten Birnbaum-Riesen im Mostviertel stammen noch aus dieser Zeit!

Den nächsten Aufschwung erlebte der Most gegen Ende des 19. Jahrhunderts, in der Zeit der Bauernbefreiung und Industrialisierung. Jetzt wurden Straßen und Eisenbahnnetze gebaut und der Most konnte leicht in fernere Regionen transportiert werden. Die Mostkeller wurden zur ‚Goldmine der Region’. Zu jener Zeit entstanden auch die herrschaftlich anmutenden Vierkanthöfe, die so typisch sind für das Mostviertel. Diese ungewöhnliche Bauweise brachten wandernde italienische Baumeisterfamilien in die Region.

Die gute Zeit hielt bis nach dem 2. Weltkrieg an. Dann geriet der Most völlig aus der Mode. Bier, Wein und Limonaden liefen ihm dem Rang ab. Viele Obstbaumzeilen wurden gerodet, der Baumbestand nahm rapide ab.

Bis zu Beginn der 90-er Jahre engagierte Mostproduzenten die Tradition wieder aufleben ließen und die Mostkultur mit frischen Impulsen bereicherten. Sie pflanzten neue Obstgärten, modernisierten die Kellereitechnik und gründeten die ‚Mostgalerie’ (heute `MostBirnHaus`) in Stift Ardagger. Um ganz besonderes Engagement rund um die Mostviertler Mostkultur auszuzeichnen, wählte man einen Titel mit Tradition: ‚Mostbaron’.

Wie beim Wein forcieren die Mostbarone den Trend zur Verfeinerung der Qualität und zur Vielfalt – immerhin gibt es im Mostviertel gut 300 verschiedene Birnensorten. Die neuen Moste präsentieren sich zumeist sortenrein und haben mittlerweile auch in der gehobenen Gastronomie Einzug gehalten.

Mostbarone verstehen sich als Impulsgeber und Botschafter der Mostviertler Mostkultur. Derzeit tragen 20 Mostproduzenten, Edelbrenner, Gastronomen und Hoteliers den Titel Mostbaron.

Den August verbringe ich noch im Rogner Bad Blumau. Danach findet ihr mich wieder zu Hause auf dem Most Bauernhof Distelberger.

Mostbaron Distelberger auf Sommerfrische im Rogner Bad Blumau ©Rogner Bad BlumauMostbaron Distelberger auf Sommerfrische im Rogner Bad Blumau ©Rogner Bad Blumau

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2 thoughts on “Mostbaron auf Sommerfrische”

  1. Ich hab immer schon davon geträumt und schon so vieles davon gehöhrt,aber leider noch nie dort gewesen,ich würde mich sehr freuen wenn ich es gewinnen würde ,denn gewinnen ist für mich leider immer ein fremdwort,wo ich nie dazu gehöhre.

    1. Ines Erlacher sagt:

      Liebe Frau Kreuzinger,
      danke für den netten Kommentar. Bitte einfach ein Bild mit dem Mostbaron machen und mit dem genannten Hastag / der genannten Verlinkung auf Instagram oder Facebook hochladen.
      Liebe Grüße aus dem Rogner Bad Blumau

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